Die Bienenfreunde aus Minden und Umland: Bienen, Imker, Honig uvm.

Die Bienenfreunde und Imker in Minden

Bienen und Natur liegen uns am Herzen

Die Gründung des Vereins erfolgte im Jahr 1948 als Imkerverein Todtenhausen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Verein weiter und hat heute Mitglieder aus ganz Minden und dessen Nachbarorten, wie z.B. Porta Westfalica, Petershagen, Hille und Espelkamp. Im Jahr 2018 wurde der Verein in Bienenfreunde Minden-Nordholz e.V. umbenannt. Die Schwerpunkte des Vereins liegen auf Imkerei, Natur und Erhalt der Lebensräume für Insekten.
Seit 2017 betreuen und bearbeiten wir das neue Bienenhaus im Kreisgarten am Gut Nordholz. Mit Führungen am Bienenhaus und Vereinspräsentationen in Schulen uvm. mit Informationen über Imkerei, Bienen, Honig und Natur sind wir bestrebt, die akut schlechte Situation unserer Insekten und der Natur zu verbessern.
Die zahlreichen Imker unseres Vereins treffen sich regelmäßig zu regem Informationsaustausch, um den hohen Qualitätsstandard in der Führung und Pflege von Bienenvölkern zu gewährleisten und die mehrfach ausgezeichnete Qualität und Reinheit des natürlich produzierten Honigs zu garantieren.
Schön, dass Sie auf unserer Website sind.

Ihre Bienenfreunde Minden

News

Eintrag vom: 16. 01. 2023

Adventskaffee bei den Bienenfreunden

Endlich konnte nach zwei Jahren Zwangspause zum Abschluss des Jahres wieder das traditionelle Adventskaffeetrinken im Heimathaus Kutenhausen stattfinden. Bei guter Beteiligung blickten die Bienenfreunde trotz der anhaltenden „Amerikanischen Faulbrut“ im Kreisgebiet auf ein erfolgreiches Bienenjahr zurück. Es gab viele interessante Gespräche.

Zum gelungenen Nachmittag in gemütlicher Atmosphäre trugen auch die vom Gastmoderator Frank Rehorst vorgetragenen Reime und Geschichten bei.

Eintrag vom: 08. 01. 2023

Milder Winter bedroht Bienen

Die milden Temperaturen in diesem Winter können für Bienen lebensbedrohlich werden. Sie fliegen aus, suchen vergeblich nach Nahrung und gehen verfrüht in die Brut.

Bei etwa zwölf Grad werden sie aktiv und die Bienen kommen nicht zur Ruhe. Gewöhnlich befinden sie sich in dieser Jahrseszeit in der „Winterkugel“.

Das Angebot an Blühpflanzen ist aktuell allerdings sehr begrenzt. Bis auf ein paar Christrosen oder Schneebälle gibt es derzeit nichts. Die Folge: Die Bienen zehren mehr vom vorhandenen Futter und sie werden mit der Brut anfangen. Die Königin beginnt schon jetzt Eier zu legen, dadurch wird die Entwicklung insgesamt sehr beschleunigt. Deshalb muß der Imker im Frühjahr darauf schauen, dass sie noch genügend Futter haben, oder rechtzeitig nachfüttern.

Und noch eine Gefahr droht, die Varroa-Milbe, die sich in der Bienenbrut vermehrt.

Die Erkenntnisse aus den „normalen“ Wintern vor dem Klimawandel gelten nicht mehr uneingeschränkt, da sich die Bienen entsprechend der verfrühten, warmen Witterung verhalten.

Also keine leichte Zeit für den Imker der seine Bienenvölker heil durch den „Winter“ bringen will. Es bleibt zu hoffen, dass eine verfrühte Blüte nicht durch eine späte Frostperiode zerstört wird.

Eintrag vom: 23. 11. 2022